Rettungswachenpraktikum

Inzwischen ist schon einige Zeit vergangen und wir befinden uns im Rettungswachenpraktikum. Zu Beginn stand natürlich erst einmal das Kennenlernen der jeweiligen Rettungswache auf dem Plan. Die Rettungswachen des DRK-Kreisverbands Hochtaunus befinden sich in Bad Homburg, Oberursel, Königstein und Hunoldstal/ Schmitten.
Auch lernten wir die unterschiedlichen Fahrzeuge kennen, die zum Einsatz kommen:

Rettungswagen (RTW): werden primär für den Notfall verwendet. Das heißt beispielsweise für einen Herzinfarkt, einen Schlaganfall oder auch bei Verkehrsunfällen.

Krankentransportwagen (KTW): dieser führt Krankentransporte durch, beispielsweise fährt er Oma Müller zu einem Arzttermin oder auch ins Krankenhaus. Diese Fahrten sind planbar und keine Notfälle.

Notarzteinsatzfahrzeug (NEF): dieses Fahrzeug bringt den Notarzt zur Einsatzstelle.

fb1rtw Kopie KopieWir Azubis sind derzeit auf den RTWs eingesetzt. Innerhalb der ersten 1,5 Jahren unserer Ausbildung fahren wir als „Praktikanten“ mit. Der RTW ist regulär mit einem Rettungsassistenten/ Notfallsanitäter und einem Rettungssanitäter besetzt. Wir bekommen als „Dritte“ die Möglichkeit sehr nah am Patienten zu sein und auch das Arbeiten während der Fahrt mitzubekommen. Wir sammeln fleißig Erfahrungen im Umgang mit Patienten und helfen bei der Erhebung der Anamnese und Vitalparameter wie z.B Blutdruck, Blutzucker oder dem Puls.
Auch können wir den erfahrenen Rettungsassistenten/ Notfallsanitätern genauestens über die Schulter zu schauen.

Der Ablauf eines Einsatzes sieht in etwa wie folgt aus:

Wir befinden uns auf einer der Rettungswachen oder bereits im RTW. Unser Funkmeldeempfänger beginnt zu piepsen und es erfolgt eine Durchsage seitens der Zentralen Leitstelle des Hochtaunuskreises. Abhängig von der Art der Meldung fahren wir mit Blaulicht und Matinshorn oder normal zur Einsatzstelle. An der Einsatzstelle angelangt erfolgt die Anamneseerhebung. Hierbei wird geklärt, was passiert ist und welche Beschwerden der Patient besitzt. Es folgt die Erhebung der Vitalparameter und der Behandlung vor Ort.

Der Patient wird dann auf unsere Trage umgelagert und in ein geeignetes Krankenhaus gefahren. Die Umlagerung muss je nach Verletzung oder Erkrankung unterschiedlich erfolgen. Beispielsweise erfordert eine Rückenverletzung ein besonders schonendes Umlagern und dann auch einen schonenden Transport.

Während der Fahrt wird der Patient ggf. weiterbehandelt und betreut. Angekommen in der Klinik erfolgt die Übergabe an den diensthabenden Arzt der jeweiligen Fachrichtung. Das Fahrzeug wird wieder einsatzkräftig gemacht (benötigtes Material wird aufgefüllt und der Wagen geputzt).

facebook_logo

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.