Claire und Eva – die ersten Wochen als Azubi

Azubi CZi. ESc
Claire und Eva

Jeder Azubi kennt diese Sorgen am Tag bevor man das erste Mal „seine neue Firma“ betritt. Wie wird dort wohl ein Tagesablauf aussehen? Werde ich mich daran gewöhnen, jeden Morgen sehr früh aufzustehen und abends spät nach Hause zu kommen? Werde ich Anschluss bei meinen Kollegen finden?
Auch bevor man das erste Mal seine neue Klasse in der Berufsschule kennenlernt, hat man etwas Angst davor was kommt.

Aber auf der anderen Seite haben wir uns auch sehr darüber gefreut, den ersten Schritt ins „Erwachsen werden“ zu gehen. Mit einer Ausbildung fängt nun mal ein neuer Lebensabschnitt an. Und genau das hat uns motiviert!

Claire wurde ab ihrer ersten Woche in der Flüchtlingshilfe eingesetzt und Eva verbrachte die ersten Monate im „ServiceCenter“. Alle Ängste und Bedenken waren unbegründet. Wir wurden beide herzlich in das Team aufgenommen und man hatte vieeeel Geduld mit uns. So vergingen die ersten Wochen wie im Flug. Nach und nach lernten wir alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kennen, machten uns vertraut mit den täglichen Aufgaben des DRK und fingen schnell an, selbstständig zu arbeiten.

Claire:
Ichkümmerte mich um die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die sich in der Flüchtlingshilfe engagieren wollten. So las ich Emails, beantwortete diese und hielt alle Interessenten in einer Liste fest, auf die wir bei Bedarf zugreifen konnten, wenn Hilfe bei der Essensausgabe, der Betreuung und Unterstützung oder dem Deutschunterricht für Flüchtlinge gebraucht wurde. Außerdem half ich bei der Inventur, der Registrierung und bei den medizinischen Checks der Flüchtlinge. Aber auch die ganz praktische Arbeit wie die Essensausgabe für die Flüchtlinge stand bei mir auf der Tagesordnung.

Eva:
Meine ersten Wochen im Jahr 2014 sahen hingegen etwas anders aus. Ich wurde in die PC Programme eingewiesen, der richtige Umgang mit Kunden gezeigt sowie die Bedienung der Telefonanlage. Außerdem las ich mich in sämtliche Info Flyer vom Hausnotruf, MenüService, betreuten Reisen, Fördermitgliedschaft bis hin zur Ambulanten Pflege ein, um so später am Telefon die Kunden bestmöglich zu beraten. Auch die Bearbeitung der Ausgangspost gehörte zu meinen täglichen Aufgabengebiet.

Außer der Arbeit im Betrieb steht auch zweimal in der Woche der Gang in die Berufsschule auf dem Plan. In der Berufsschule haben die meisten Fächer keine Namen mehr wie „Mathe“ oder „Sozialkunde“, sondern die Fächer werden in sogenannte „Lernfelder“ aufgeteilt.

Alles in allem war es ein gelungener Einstieg in die Berufswelt und wir sind froh darüber, hier unsere Ausbildung machen zu dürfen. In den nächsten Wochen hört ihr wieder von uns!

Über uns:
Ich heiße Claire, bin 21 Jahre alt und habe meine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement Ende Oktober 2015 beim DRK KV Hochtaunus angefangen und bin somit im Moment im 1. Lehrjahr.
Ich heiße Eva, bin 18 Jahre alt und seit August 2014 beim KV Hochtaunus in Bad Homburg tätig. Ich bin also schon im 2. Lehrjahr meiner Ausbildung zur Kauffrau im Gesundheitswesen.
Wir werden euch in den nächsten Wochen immer mal wieder ein paar Eindrücke und Neuigkeiten aus unserer Berufswelt zeigen.

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